3. IHRE FRAGEN ZUR  SCHWERMETALL-ENTLASTUNG

 

Schwermetallbelastung und Amalgam ist heute "in aller Munde" und wird für vielerlei Krankheitszustände beschuldigt. In der Tat verursacht sie eine Anzahl von Symptomen, deren Ursache   anderen Umständen, Verhältnissen oder Krankheiten zugeschrieben werden. Die wesentliche Folge ist aber eine verschieden stark ausgeprägte Regulationsstarre des Autonomen Nervensystems und damit ein Therapiehindernis. Was Sie dazu wissen sollten, lesen Sie hier:

              

 

3.1 Was ist eine Schwermetallbelastung und wie wirkt
sie sich auf den Körper aus?

Dr.med.Dietrich
Klinghardt

 

Was sind NEUROTOXINE?

Neurotoxine sind Substanzen, die eine starke Affinität zum Nervensystem des Säugetiers haben. Sie werden von den Nervenenden aufgenommen und innerhalb der Neuronen (Nervenfasern - ähnlich einem Schlauch) weiter geleitet. Auf ihrem Weg zerstören sie die Vitalfunktionen der Nervenzellen, wie zum Beispiel den axonalen Nährstofftransport (TUBULIN), die mitochondrische Atmung sowie die genauen DNA- Daten.


Der Körper versucht ständig, die Neurotoxine über die vorhandenen Ausscheidungswege zu eliminieren: über die Leber, die Nieren, die Haut und die Atemluft. Die meisten Ausleitungsprodukte werden durch die Gallenflüssigkeit in den Dünndarm geleitet und so über das Verdauungssystem ausgeschieden. Wegen der lipophilen und neurotropen Struktur der Neurotoxine werden die meisten jedoch über die Nervenenden des Darmes in die Darmwände zurückresorbiert. Dieses enterische Nervensystem besitzt mehr Neuronen als die Wirbelsäule. Vom Augenblick der Aufnahme in die Darmschleimhaut stehen den Neurotoxinen vier verschiedene Wege zur Verfügung:

Aufnahme durch die Neurone (Nervenfasern) und über den axonalen Transport zur
     Wirbelsäule (sympathische Neurone) oder zum Gehirnstamm (parasympathische 
     Neurone) - und von hier aus zurück ins Gehirn.

Venöse Aufnahme und über die Zentralvene zurück in die Leber.

Aufnahme in das Lymphsystem und über den Duktus toracicus zur Subklavicular-Vene und
     damit in den übrigen Körper.

Aufnahme durch Darmbakterien (hauptsächlich Candida) und durch das Darmgewebe.

Eine unvollständige Liste von NEUROTOXINEN in der Reihenfolge ihrer Bedeutsamkeit:

Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Aluminium, Kobalt, Zinn

Biotoxine wie Tetanustoxin, Botulinumtoxin (Botox), Ascariden-Zoxine 
     (von Darmparasiten), unspezifische Toxine von Streptokokken, Staphylokokken,
     Borrelien, Chlamydien, Tuberkulose, Mykosen und von Viren erzeugte Toxine.
     Biotoxine sind winzige Moleküle, die Schwefel und Stickstoff enthalten. Sie gehören 
     zur Gruppe der chemischen Botenstoffe, die von Mikroorganismen benutzt werden, 
     um das Immunsystem des Patienten, sein Verhalten und seine Essgewohnheiten zu
     kontrollieren.

  Xenobiotics (vom Menschen erzeugte Umweltgifte) wie Dioxin, Formaldehyd, Insektizide, 
      Holzschutzmittel, PCBs etc.

Konservierungsstoffe  , Reizmitteltoxine wie Aspartam (Süßstoff) und Kosmetika,
     Lebensmittelfarben, Fluoride, Methyl- und Propylparaben etc.

Nahrungsmittelfarbstoffe, Emulgatoren, Geschmacksverstärker

  Quecksilber hat in seinen verschiedensten chemischen Zustandsformen einen
      synergistischen und verstärkenden Effekt auf alle anderen Neurotoxine. Sobald Quecksilber
     
entfernt wird, beginnt der Körper auch damit, die anderen Neurotoxine auszuscheiden, auch
      wenn sie nicht direkt "angesprochen" werden.

Quecksilber wird von allen Menschen mehr oder weniger gehäuft aufgenommen mit der Nahrung, mit dem Trinkwasser, durch Auspuffgase und insbesondere durch die Zahnfüllungen.

Quecksilberaufnahme   (nach WHO)
Atemluft, Trinkwasser, Getränke        0,2 µg/Tag
Fische und Seetiere                            2,3 µg/Tag   (Methylquecksilber)
Andere Nahrungsmittel (Spritzmittel) 0,3 µg/Tag   (anorganisches Quecksilber)
Zahnamalgam                                       3,8-21 µg/Tag (Quecksilberdampf)

Schwermetallaufnahme auch durch:
Rauchen        (Cadmium)
Metallverarbeitende Berufe (Staub und Dämpfe)  
Malerei und Spritzlackiererei (Metalldämpfe)

Schwermetalle können im allgemeinen schlecht bis gar nicht auf normalem Wege über die Niere oder über den Darm ausgeschieden werden und werden somit irgendwo im Körper "deponiert". Wenn diese Stoffe im Blut wären, würde sich der Körper selbst vergiften, da sich die weißen Blutkörperchen verändern würden. Die Schwermetalle sind somit im Blut nicht (in der realen Konzentration) nachweisbar, nur wenn sie mobilisiert werden.

Die größten Anreicherungen fand man (mit radioaktiv markierten Schwermetallen bei Affen (1990/Dänemark)) in den Verdauungsorganen, in den Kieferknochen und in den Nieren, aber auch Lunge und Gehirn sowie Leber.

Da der Körper nicht in der Lage ist, die Schwermetalle ohne fremde Hilfe auszuscheiden, werden die Organkonzentrationen noch nach Jahrzehnten in unveränderter Höhe nachgewiesen!

  Das Amalgam nimmt unter den Schwermetallen eine Sonderstellung ein, da das in ihm enthaltene Quecksilber und das Zinn eine Besonderheit aufweist:

Erst seit kurzem ist man in der Lage, durch spezielle Färbemethoden die Nervenfasern der
     Autonomen Nerven (= Sympathikus und Parasympathikus) darzustellen und weiß nun, dass:

NextGreen.gif (915 Byte)  die Grundspannung der Muskeln durch autonome Nervenfasern gesteuert wird
      (daher die zuverlässige Funktion der kinesiologischen Muskelteste)

NextGreen.gif (915 Byte) alle Endungen der normalen sensiblen Nerven eine e i g e n e Versorgung mit
     autonomen Nervenfasern besitzen. Diese produzieren hormonähnliche Stoffe 
     ( =  Endorphine), welche die Schmerzempfindlichkeit der Nerven herabsetzen.
     Ist diese Produktion gestört, ist die Grundlage für chronische Schmerzen gelegt
     und den damit eingeleiteten "Teufelskreis".

NextGreen.gif (915 Byte) Die Neuronen der autonomen Nerven "ernähren " sich, indem sie Nähr-, aber
     auch Giftstoffe von ihren Nervenendigungen im Zwischenzellgewebe aufnehmen
     und sie mittels eines Transportstoffes (TUBULIN) zur Nervenzelle bringen (oft
     über 1 m Länge!).

NextGreen.gif (915 Byte) In den autonomen Nerven werden die ANTITOXINE gebildet, die Gegengifte, die
     für die körperliche Abwehr nötig sind. Die aufgenommenen Giftstoffe
     veranlassen über ein in der DNA deponiertes Programm die Bildung der
     Abwehrgifte. Diese werden dann durch die Nervenendigung wieder
     ausgeschieden ins Zwischenzellgewebe, von wo das Gift aufgenommen wurde.
     Dieses DNA-Programm kann durch die Neurotoxine zerstört werden.

NextGreen.gif (915 Byte) In den Neuronen können auch Parasiten (z.B. Viren, Bakterien und Pilzsporen)
     transportiert werden und zwar in beide Richtungen, so dass sich dadurch
     Verbindungen ergeben zwischen Erkrankungen der Nebenhöhlen, Mandeln,
     Zähnen u. dgl., die sich in unmittelbarer Nähe von Nervenganglien im Schädel
     befinden und den inneren Organen und der Wirbelsäule.

NextGreen.gif (915 Byte) Quecksilber und Zinn haben als einzige Schwermetalle die Fähigkeit , zwar in
     die autonome Nervenfaser einzuwandern , hinter sich aber die Bildung des
     Transportstoffes zu zerstören.

Deshalb sind  amalgamvergiftete  Nervenfasern  zwar  am  Leben,  sind  aber 
       l a h m g e l e g t . Aus dieser Tatsache ergibt sich folgendes Bild:

Durch eine (teilweise) - von der Schwere der Schädigung abhängige - "Lahmlegung" der
     autonomen Nerven werden auch Funktionen dieses Systems gestört, was sich wie folgt
     äußert:

Der Körper reagiert nicht mehr auf Reize, die das autonome Nervensystem ansprechen,
     wie:

 
NextYellow.gif (138 Byte)   Krankengymnastik
NextYellow.gif (138 Byte)   Massagen und Reizstrom
NextYellow.gif (138 Byte)   Schmerzmittel auf biologischer Basis
NextYellow.gif (138 Byte)   Neuraltherapie
NextYellow.gif (138 Byte)   Akupunktur (Akupunkturpunkte sind Ansammlungen autonomer
       Nervenfasern)
NextYellow.gif (138 Byte)   Chirotherapie
NextYellow.gif (138 Byte)   Psychotherapie und ähnliche Verfahren
NextYellow.gif (138 Byte)   Injektionen der Prolotherapie ( Bänder werden v. vegetativen Nervensystem
       versorgt )

Die Wirkung all dieser Behandlungsmethoden beruht auf dem Funktionieren des vegetativen
     Nervensystems bzw. dessen Regulationsfähigkeit und des Funktionierens der "sogenannten
     körperlichen Abwehr".

Ist das System jedoch "blockiert", geht nichts mehr oder nur ganz zäh. Homöopathie wirkt auch nur sehr, sehr langsam. Die Elektroakupunktur-Teste sind schlichtweg f a l s c h, da auch sie auf dem Funktionieren des autonomen Systems beruhen.

Durch die Unterbindung der autonomen "Schmerzhemmung" ist der Entwicklung
     chronischen Schmerzen Tür und Tor geöffnet. Da die Symptome sich entlang der sog
     Thermatome (= Wärmeregulationszonen des vegetativen Nervensystems) ausbreiten,
     entstehen die sog. wandernden Beschwerden, die fälschlicherweise als Rheuma gedeutet
     werden.

Durch die Blockierung des autonomen Nervensystems wird auch die Bildung von
     Abwehrstoffen gehemmt
, was zur Störung der körpereigenen Abwehr führt. Die Folge:
     Infektanfälligkeit, Dysbiose im Darm mit Verdauungsstörungen, Durchblutungsstörungen
     im Gehirn mit entsprechenden Folgen usf.

 

Nachweis einer Schwermetallbelastung bzw. Belastung mit Neurotoxinen:

 

Schwermetalle sind, wie schon oben vermerkt, quantitativ nicht im Blut oder Urin nachweisbar. Durch sog. Belastungstests, d.h. quantitativer Nachweis im Urin nach einmaliger DIMAVAL®- Gabe oder dem sog. Kaugummitest bei noch vorhandenen Amalgamplomben wird lediglich die Fähigkeit der Niere untersucht, nicht aber der Schwermetallgehalt im Körper.

Schwermetallbelastung = die durch Schwermetalle verursachte Störung der Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems. 

Anamnese: Hatten Sie jemals Amalgamfüllungen? einen Zeckenbiss? etc.

Symptome: Wie funktioniert Ihr Kurzzeitgedächtnis? Leiden Sie unter gefühllosen Stellen, ungewöhnliche Sinneswahrnehmungen?

Labor-Test: Metalle: Haare, Stuhl, Blut, Urin . Xenobiotics (Umweltgifte): Biopsie des Fettgewebes, Blut, Urin.
Die sog. Haaranalyse weist zwar eine evtl. krankhafte Ansammlung von SM in den Zellen nach, jedoch nicht , inwieweit diese den Körper belasten. Sie könnte allerdings - zu Anfang oder am Ende einer Ausleitungsbehandlung durchgeführt - die Effektivität der Behandlung anzeigen. Da man jedoch die Wachstumszeit der Haare in die  Berechnung mit einbeziehen muss, würde diese Methode die Behandlungszeit um Monate verzögern.

"Infraspinatus Respiratory Reflex" (H.Philiber) und Autonome Regulations-Diagnostik n.Klinghardt.

  Bioenergetische Verfahren (KINESIOLOGIE)
Die Kinesiologie ist ein spezifischer Test des autonomen Nervensystems. Vielerorts glaubt man auch mit Hilfe der Elektroakupunktur nach VOLL oder anderen Testverfahren über Akupunkturpunkte die SM- Belastung nachzuweisen. Wenn man jedoch bedenkt, dass nach neueren Untersuchungen Akupunkturpunkte eine Ansammlung von Endigungen sympathischer Nervenfasern darstellen (deren Funktion ja teilweise durch die Schwermetalle blockiert sind - s.o.) dann ist die Aussage der oben genannten Test wenig zuverlässig.

  Reaktion auf bisherige Therapieverfahren

Für  meine Therapie ist einzig und alleine maßgebend, ob SM die vegetative Funktion und damit die Therapierbarkeit für Prolotherapie oder ähnliche Behandlungen oder für die Allergiebehandlung beeinträchtigen oder nicht. Deshalb ist  die Kinesiologie der für mich einzige praktikable Nachweis einer Schmermetallbelastung. Sie ist schnell, zuverlässig und preisgünstig.

 

 

   but_back.gif (1222 Byte)    but_next.gif (1212 Byte)    but_top.gif (1190 Byte)     but_home.gif (1252 Byte)                                                

 


3.2 Wie erfolgt die Ausleitung bzw. die Entgiftung ?

 

 

Hier eine kurze Liste  unabhängiger Risikofaktoren, die entweder eine Anhäufung von Schwermetallen in einem sonst gesunden Körper verursachen, oder den Entgiftungsvorgang verlangsamen und verzögern können.

viñeta

Genetik

viñeta

berufsbedingt toxischem Material ausgesetzt sein

viñeta

frühere Erkrankungen

viñeta

Operationen

viñeta

Einnahme von Medikamenten oder "regenerierenden" Substanzen

viñeta

Emotionales Trauma bes. in früher Jugend

viñeta

Einnahme von hohen Kohlehydratmengen, kombiniert mit gleichzeitigem
Proteinmangel (besonders bei Vegetariern)

viñeta

Gebrauch von homöopathischem Quecksilber

viñeta

Lebensmittel-Allergien

viñeta

elektromagnetische Umgebung des Patienten (Benutzung des Mobiltelefons,
Wohnort in Nähe einer Hochspannungsleitung)

viñeta

Gestörter Lymphabfluss im Bereich des Kopfes/Halses (Sinusitis, Narben 
von der Mandelentfernung, schlechte Bissstellung der Zähne)

viñeta

Anzahl der Amalgamfüllungen im Laufe des Lebens eines Patienten,

viñeta

Anzahl der Amalgamfüllungen der Mutter des Patienten.

DAS  ENTGIFTUNGSGRUNDPROGRAMM:

  ERNÄHRUNG: (Erhöhte Einnahme von Protein, Mineralien, Fettsäuren  und  Flüssigkeit.)      

viñeta

Proteine unterstützen die wichtigen Vorläufer  für die endogene Metallengiftung sowie 
die Transportstoffe wie Coeruloplasmin, Metallthionin, Glutathion und andere. Die verzweigt-
kettigen Aminosäuren in Kuh- und Ziegenmolke haben eine eigene wertvolle entgiftende 
Wirkung.

viñeta

Metalle setzen sich nur an Stellen an, die für das Andocken von Metallionen programmiert
sind. Jeglicher Mineralstoffmangel ermöglicht es toxischen Metallen, sich an freien Bindungen
anzudocken. Eine gesunde Basis an Mineralien ist Voraussetzung für alle Entgiftungsversuche
(Selen, Zink, Molybdän, Mangan, etc.) Durch die Substitution von Mineralien allein kann der
Körper schon entgiften. Aber genau so wichtig sind die Elektrolyte (Natrium, Kalium, Kalzium,
Magnesium), die helfen, den toxischen Abfall durch den Extrazellularraum in Richtung lymphatische
und venöse Gefäße zu transportieren.

viñeta

Lipide ( die aus Fettsäuren bestehen) machen 60-80% unseres Zentralen Nervensystems
aus und müssen daher fortwährend erneuert werden. Jeder Mangel macht das Nervensystem
anfällig für fettlösliche Metalle, zum Beispiel metallisches Quecksilber als geruchloser und
unsichtbarer Dunst, der konstant aus den Amalgamfüllungen entweicht, besonders bei Genuss
heißer und kalter Getränke.

viñeta

Durch ungenügende Flüssigkeitszufuhr könnten die Nieren durch  Metalle verunreinigt
werden, und die Nieren könnten die Toxine nicht mehr länger wirksam ausfiltern, weil die 
Basalmembranen anschwellen.

  Korianderkraut-Tinktur (Cilantro):

Koriander hat die Fähigkeit Quecksilber, Kadmium, Blei und Aluminium sowohl in den Knochen als auch aus dem Zentralen Nervensystem zu mobilisieren. Es ist wahrscheinlich der einzige effektive Wirkstoff, der Quecksilber, das im Intrazellulären Raum (verbunden mit Mitochondrien, Tubulin und Liposomen) gespeichert ist und im Zellkern mobilisiert. Da Koriander mehr Toxine mobilisiert, als aus dem Körper abtransportiert werden kann, kann es das Bindegewebe (wo die Nerven sitzen) und auch die Bandstrukturen und Gelenkkapseln mit Metallen überschwemmen, die vorher an sicheren Stellen versteckt waren. Diesen Prozess nennt man Rückvergiftung. Diese kann verhindert werden, wenn man gleichzeitig eine Substanz einnimmt, die die Toxine aus dem Darm absorbiert.(  =  CHLORELLA).

  CHLORELLA:
         (C.pyrenoidosa :  bessere Toxinresorption, schwer verdaulich
         
C.vulgaris: höherer CGF- Gehalt, besser verdaulich, weniger Metallbindungskapazität)

Eigenschaften:

viñeta

Antiviral -  besonders wirkungsvoll gegen Cytomegalievirus der Herpes-Familie

viñeta

Bindet Toxine, alle bekannten toxischen Metalle, Umweltgifte wie Dioxin und andere

viñeta

heilt und aktiviert körpereigene Entgiftungsfunktionen

viñeta

deutliche Erhöhung von vermindertem Glutathion

viñeta

Sporopollein bindet Neurotoxine von toxischen Metallen

viñeta

Methyl-Cobolamin ist Nahrung für das Nervensystem, es repariert geschädigte Neuronen
und hat seine eigene Entgiftungswirkung.

viñeta

Der Chlorella- Wachstumsfaktor (CGF) hilft dem Körper, sich selbst auf eine bis jetzt
noch nicht erklärbare Art zu entgiften. Es scheint, als hätte Chlorella über Millionen
von Jahren spezifische entgiftende Proteine und Peptide für jedes toxische Metall entwickelt.

viñeta

Super-Nahrungsmittel: 50-60% Gehalt an Aminosäuren, ideale Nahrung für Vegetarier,
Methylcobolamin - die am leichtesten absorbierbare und verwendbare Form des Vitamins
B12, Mineralien, Chlorophyll, Beta-Carotin etc.

viñeta

kräftigend für das Immunsystem

viñeta

heilt die Darmflora

viñeta

Verdauungshilfe (stopfende Wirkung)

viñeta

alkalisierend (wichtig bei Patienten mit bösartigen Tumoren)

Dosierung:   3 bis 4 mal täglich 1 Gramm (= 4 Tabletten)  -  jeweils 30 Min. vor den Mahlzeiten und beim Schlafengehen. Das ist die Standartdosis übe die gesamte Entgiftungskur.  Wenn Amalgamfüllungen entfernt werden sollte die Dosis bereits 2 bis 3 Tage zuvor erhöht  und diese Einnahme 2-5 Tage beibehalten werden. Während der Zeit der Zahnsanierung kein Koriander (siehe oben). Ggf. zusätzlich Vitamin C, aber dies zeitlich getrennt von Chlorella (=  nach den Mahlzeiten)

 

pfeil.jpg (844 Byte)  Knoblauch (Allium sativum):

Knoblauch soll die weißen und roten Blutkörperchen vor dem oxydativen Schaden bewahren
der von den Schwermetallen auf ihrem Transport in der Blutbahn erzeugt wird. Außerdem hat
Knoblauch eine eigene Entgiftungsfunktion: Er enthält zahlreiche Schwefelkomponenten,
inklusive der wertvollen Sulfhydril-Gruppen, die Quecksilber, Blei und Cadmium oxydieren
und diese Metalle somit wasserlöslich machen. Damit werden die Metalle ausscheidungsfähig.
Außerdem enthält Knoblauch das Alliin, welches durch Enzyme in Allicin umgewandelt wird, 
das stärkste natürliche Antibiotikum. Metallvergiftete Personen leiden sehr häufig unter 
Sekundär-Infektionen, die oft einen Teil der geklagten Symptome verursachen.
Dieses Allicin ist oft schon nach wenigen Tagen inaktiv. In gefriergetrockneten Knoblauch- 
Kapseln ist es jedoch erhalten.

pfeil.jpg (844 Byte)  Fischöl (Omega-3-Fettsäuren):

Die im Fischöl enthaltenen Fettsäure-Komplexe EPA und DHA machen die roten und weißen 
Blutkörperchen flexibler. Dadurch wird die Mikrozirkulation erhöht, was zu einer verbesserten 
Sauerstoffversorgung in den Organen führt, insbesondere im Gehirn und im Herzen. Alle
Entgiftungsvorgänge hängen von einer optimalen Sauerstoffversorgung ab. Außerdem werden 
EPA und DHA zum Schutz vor viralen Infekten im Gehirn und zur Entwicklung von Intelligenz 
und für gute Sicht benötigt.

Die wichtigste Zellorganelle zur Entgiftung ist das PEROXISOM. Seine winzigen Strukturen sind 
für die speziellen Aufgaben, die jede einzelne Zelle hat, verantwortlich. In der Hirnanhangsdrüse 
wird zum Beispiel im Peroxisom Melatonin gebildet, in den Neuronen (Nervenzellen) das Dopamin 
und Norepinephrin. Dies ist genau die Stelle, wo sich toxische Metalle wie das Quecksilber anheften 
und die Zelle unfähig machen, ihre Arbeit zu verrichten.

Die Zelle versucht ständig die Peroxisome durch neue zu ersetzen - und für diese Aufgabe benötigt
die Zelle eine Fülle von Fettsäuren, insbesondere die EPA und DHA. Der Körper kann zwar DPA 
und DHA aus Omega-3-Fettsäuren herstellen, dies dauert aber sehr lange und reicht nicht aus, um 
den Bedarf bei der heutigen Umweltsituation zu decken.

DOSIERUNG:   während der Ausleitungs-Kur  4x 1 Kaps (1000mg) täglich.

pfeil.jpg (844 Byte)  ANTIOXYDANTIEN:

viñeta Auch Antioxidantien helfen, Giftstoffe und Schwermetalle zu binden, können sie allerdings nicht 
aus den autonomen Nerven herausholen. Sie sollten aber zu Besserung der Ausscheidung 
während der Entgiftung reichlich genommen werden:
viñeta VITAMIN C : ca. 4-6 gr./tgl. (in Pulver oder Brausetabletten)
viñeta CEROLA® (Vitamin C -Taler) zu beziehen im Reformhaus (zum Lutschen) mind. 6 Taler /tgl.
viñeta OXYGARD FORTE® (Fa. Novamex) enthält alle Antioxydantien inklusive Selen und 
Superoxiddismutase.   Es genügen 3 x 2 Kaps/tgl.

pfeil.jpg (844 Byte)  MINERALIEN und SPURENELEMENTE:

 (BULLRICH- VITAL Tabletten /3 x 3  jeweils 1/2 Stunde vor dem Essen)
  Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass  beim Erwachsenen nur ca.10%, bei über 
  50-jährigen nur 2-5% der Mineralien aufgenommen werden und dann nur , wenn der Magen 
  leer ist., während Vitamine bei vollem Magen besser resorbiert werden.

      NextBlue.gif (915 Byte)Während der Entgiftung mit DIMAVAL®, CAPTIMER® , DMSA oder CHELAT- 
          Infusionen (siehe unten) sollten vermehrt Mineralien wie Magnesium, Selen, Kalium 
          und Zink eingenommen werden, da diese vermehrt durch die Chelatbildung 
          ausgeschieden  werden. 

 

MATRIX-REGENERATIONS-THERAPIE (MRT) (ähnl. Klinghardt- Matrix-Therapie)

viñeta Die MRT besteht aus einer Kombination von Saugmassage, Gleichstromtherapie und 
Bioresonanztherapie und ist hervorragend geeignet, den Entgiftungsvorgang zu 
beschleunigen
und vor allem die Funktionsfähigkeit des autonomen Nervensystems 
wiederherzustellen. Sie bringt insbesondere den gestauten Lymphabfluss wieder in gang 
und stellt die Funktion des Zwischenzellgewebes als "Informations-Transporteinrichtung" 
wieder her.
Die MRT sollte möglichst parallel zur Ausleitungs-Kur 1x wöchentlich durchgeführt werden
viñeta Während und nach einer Entgiftung werden sich möglicherweise die PARASITEN
(Darmpilze (Candida), Bakterien, Würmer, Amöben, Lamblien u. dgl.) zeigen in Form 
von Darmbeschwerden. Sie werden ja nun vom Körper nicht mehr als Depot gebraucht 
und nun von der "Abwehr", die wieder zu funktionieren beginnt, bekämpft. Für deren 
Behandlung gibt es ein eigenes Behandlungsschema.         
Es ist bekannt, dass sich auf der Basis von Darmfunktionsstörungen infolge von Parasiten 
und Pilzbefall sehr leicht Nahrungsmittelallergien oder -überempfindlichkeiten 
entwickeln können, die wiederum die Basis für weitere Allergien darstellen 
( Heuschnupfen und Hausallergene sowie Industriegifte und Konservierungsstoffe).
viñeta Nach einer Entgiftung wird die Allergiebehandlung wesentlich effektiver und kürzer. 
Auch chronische Erkrankungen, die bislang wenig auf Therapien ansprechen, wie 
Multiple Sklerose
, Parkinson, Rheuma und
chronische Arthrose- und 
Wirbelsäulenbeschwerden
sind einer Behandlung zugänglich (besonders, wenn die
MATRIX-REGENERATIONS-THERAPIE mit durchgeführt wurde.)

 

pfeil.jpg (844 Byte) DIMAVAL® (Chelatbildner)

DIMAVAL® muss m e h r m a l s (je nach Test) intravenös infundiert werden. Ein 
Intervall von 14 Tagen hat sich in meiner Praxis über 10 Jahre bestens bewährt. Das Mittel wird 
intravenös zusammen mit Lidocain (50:50) langsam gegeben. Die orale Gabe öffnet nicht die Nieren und kann Vergiftungssymptome auslösen. Untersuchungen in den USA haben gezeigt, dass die eigentliche Schwermetallausscheidung erst nach einigen Injektionen in Gang kommt.

Zuerst werden die Nieren, dann das Blut, dann das Zwischenzellgewebe mit den autonomen Nerven und zuletzt die Zellen entgiftet.

Bei der Entgiftung der Zellen fallen gelegentlich so viele Giftstoffe an, dass u.U. Vergiftungssymptome wie Magen - und Darmbeschwerden, Schwindel, Übelkeit u. Kopfschmerzen auftreten können, die dann nach einer weiteren DIMAVAL®- Injektion zum Abklingen kommen.

WICHTIG: Nach einer Entgiftung normalisiert sich die Funktion des autonomen Nervensystems wieder und die geplante Therapie - soweit sie noch nötig ist - beginnt zu greifen.

Sehr häufig sind psychische Probleme Folge einer Blockade. Der Sympathikus und der Nervus Vagus beginnen bzw. enden im Gehirn an der Stelle, in welcher Gefühle bzw. Emotionen verarbeitet werden, deshalb ist die erste Äußerung des "blockierten" Patienten: "Ich fühle mich nicht wohl".

Anmerkung: Das DIMAVAL® (Heyl) kostet ca. € 42.-- pro Ampulle und wird privat verordnet. In einer Ausleitungs- Kur werden meist 3 Ampullen (neben weiteren ausleitenden Medikamenten) verordnet.

Seit etwa 1 Jahr werden DIMAVAL -Ampullen über die Fa. Heyl nicht mehr vertrieben. Im Bedarfsfall kann man auf UNITHIOL® aus Russland zurückgreifen.

 

pfeil.jpg (844 Byte)  CAPTIMER® (Tiopronin) (Chelatbildner):

Captimer® wird in Form von Tabletten zu 100 und 200 mg verabreicht. Das Medikament vermag Schwermetalle (insbesondere  Quecksilber, Kupfer, Zink und Cadmium) zu binden und auszuscheiden.
Zuvor ist jedoch eine genaue ärztliche Beratung notwendig, ob dieses Medikament gegeben werden kann. Die Dosierung erfolgt langsam ansteigend.

 

pfeil.jpg (844 Byte)  DMSA (Chelatbildner):

DMSA ist ein orales Medikament, welches ähnlich wirkt wie das DIMAVAL®. Auch dieses vermag Schwermetalle zu binden, ist aber nicht so stark wirksam wie das DIMAVAL®. Es wird ebenfalls in steigender Dosierung verabreicht (Kapseln zu 100 und 200 mg) und wird meist über 3-4 Wochen eingenommen. Die Verträglichkeit (im Vergleich zu den DIMAVAL® - Kapseln) ist gut, es sind kaum Nebenwirkungen bekannt. Da Medikament kommt alternativ zu den CAPTIMER® - Tabletten bei der Schwermetallausleitungs-Kur zum Einsatz. Die Dosierung ist ab dem 3. Tag jeden 2. Tag eine Kapseln von 100 mg morgens nüchtern über einen Zeitraum von 4 Wochen. Zusammen mit Chlorella, Koriander, gefriergetrocknetem Knoblauch, Omega-3-Kapseln, Selenum metallicum D3 und Zinksubstitution (Cura-Zink).

 

pfeil.jpg (844 Byte)  CHELATINFUSIONEN mit EDTA:

Die EDTA- Infusionen, denen Vitamine und Mineralien sowie Antioxidantien beigemengt werden (z.B. 15 gr. Vitamin C) haben eine relativ schnelle und zuverlässige Ausleitungswirkung für Schwermetalle. Sie hat darüber hinaus eine segensreiche Wirkung bei der Behandlung von Folgen der Arteriosklerose , Herzinsuffizienz und Durchblutungsstörungen peripher und zentral. 
Im Falle derartiger Störungen in Kombination mit Beschwerden des Bewegungsapparates empfiehlt sich diese Art der Schwermetallausleitung.

Je nach Schwere sind zwischen 20 und 25 Infusionen erforderlich (Dauer 2-3 Stunden).

 

but_home.gif (1252 Byte)      but_back.gif (1222 Byte)      but_next.gif (1212 Byte)      but_top.gif (1190 Byte)                                                          

 


3.3 Ausleitung der Schwermetalle


 
   Nachweis einer Schwermetallbelastung:

Schwermetalle sind, wie schon oben vermerkt, quantitativ nicht im Blut oder Urin nachweisbar.
Durch sog. Belastungstests, d.h. quantitativer Nachweis im Urin nach einmaliger DIMAVAL®- 
Gabe (od. UNITIOL) oder dem sog. Kaugummitest bei noch vorhandenen Amalgamplomben wird lediglich die Fähigkeit der Niere untersucht, nicht aber der Schwermetallgehalt im Körper. Schwermetallbelastung = die durch Schwermetalle verursachte Störung der Regulationsfähigkeit 
des autonomen Nervensystems
. Diese ist nachweisbar durch die KINESIOLOGIE.
 Die Kinesiologie ist ein spezifischer Test des autonomen Nervensystems. Vielerorts 
glaubt man auch mit Hilfe der Elektroakupunktur nach VOLL oder anderen Testverfahren über Akupunkturpunkte die SM- Belastung nachzuweisen. Wenn man jedoch bedenkt, dass nach 
neueren Untersuchungen Akupunkturpunkte eine Ansammlung von Endigungen sympathischer Nervenfasern darstellen (deren Funktion ja teilweise durch die Schwermetalle blockiert sind - 
s.o.) dann ist die Aussage der oben genannten Test wenig zuverlässig. Ein weitere Möglichkeit 
stellt die sog. Haaranalyse dar, die zwar eine evtl. krankhafte Ansammlung von SM in den 
Zellen zeigt, jedoch nicht , inwieweit diese den Körper belasten. Sie könnte allerdings - zu 
Anfang oder am Ende einer Ausleitungsbehandlung durchgeführt - die Effektivität der Behandlung anzeigen. Da man jedoch die Wachstumszeit der Haare in die  Berechnung mit einbeziehen
muss, würde diese Methode die Behandlungszeit um Monate verzögern.

Zahnsanierung:

1. Entfernung aller Amalgamplomben möglichst in einer oder in zwei kurz aufeinanderfolgenden
    Sitzungen (sonst Gefahr einer "Amalgam- Sensibilisierung") unter entsprechend vorsichtigem
    Vorgehen des Zahnarztes (Kofferdam und großzügige Absaugung).

viñeta Es empfiehlt sich, besonders schwer amalgambelastete Zähne, tote Zähne und alle Zähne 
mit Wurzeleiterungen zu ziehen. ( Siehe: neue Methode bei Zahnwurzelinfekten n. KLINGHARDT 
-----> Kieferknochen in Höhe der Wurzelspitze anbohren und in den Bohrkanal ausgetestetes 
Medikament injizieren (meist Arthrokelan A der Firma SANUM . Meist kann dadurch Zahn 
gerettet werden.)

2. Chlorella -Einnahme beginnend 2 Tage vor der Zahnsanierung bis zu deren Ende mit einer
    Dosierung von 3 x 10 Tabl./tgl. Chlorella bindet Schwermetalle, die durch das Ausbohren in den
    Magen- Darm- Trakt gelangt sind und verhindert zusätzliche Belastung dadurch.

3. Zunächst nur provisorische Füllung der Zahndefekte mit Zahnzement. Noch keine endgültige
    Lösung mit Acryl, Porzellan, Kunststoff oder Gold. Da nach  der Entgiftung auch die
    Überempfindlichkeiten auf andere Metalle abgeklungen sind, erst danach mit der eigentlichen
    Sanierung beginnen.

4. Sofort (= tags darauf !) nach der Amalgamentfernung Beginn mit der Ausleitung.
    Die Chlorella- Tabletten werden weiter eingenommen. Sie enthalten wichtige Aminosäuren 
    und Vitamine, die für die Entgiftung wichtig sind. Weitere  Dosierung normalerweise 3 x 6 
    Tabletten.

5. Heute wird eine weitere Ausleitung angewandt. Sie besteht in der Einnahme von:

     

    a)  CAPTIMER®  (siehe oben)
    b)  Chlorella (3x6 ) 
    c)  Omega-3-Kapseln  (3x4)
    d)  Korianderkrauttinktur (1x10 Tropfen)
    e)  gefriergetrockneter Knoblauch (2x1) Kapseln öffnen
     f)  Multi - Antioxidans  (3x1 Kaps.)

 

     Der  Vorteil  liegt darin, dass nicht gespitzt werden muss. Durch das Öffnen der 
     Knoblauchkapseln wird das Allicin wesentlich stärker wirksam, sodass meist auch gleichzeitig 
     die mit der Schwermetall- und Neurotoxinbelastung einhergehende Dickdarm- Candidosis
     mitbehandelt werden kann. 
     Im positiven Fall kann die Behandlung (Schwermetallausleitung und Pilzbehandlung ) in 28 Tagen
     abgeschlossen werden.

 

                                                      

 


3.4 Ausscheidung der Schwermetalle in Reihenfolge und Intensität im 
Rahmen derSchwermetallausleitung mit DMPS/Lidocain i.v.

 

                   sm-aussch.gif (7309 Byte)

Der Grund für die Ausscheidungsreihenfolge liegt in der unterschiedlichen Komplexbildungs- -konstanten der Chemischen Gleichgewichte zwischen Komplexbildner ( = Chelatbildner = DMPS (DIMAVAL®)) und dem Schwermetall.

Falls bei einer Person die Kupferdepots sehr groß sind, werden die anderen Metalle nicht vermehrt 
ausgeschieden, bis die überschiessenden Kupferdepots abgebaut sind ! Zuviel an Kupfer bedeutet oft 
Zinkmangel, da Zink als Gegenspieler zu Kupfer wirkt.

Zink wiederum ist Bestandteil (Enzym- Cofaktor) des Enzyms Superoxiddismutase (im Antioxidantien- Präparat BIOPROTECT®/ BIOTICS enthalten), das einen Schutz vor den 
oxydativen Wirkungen des Amalgams bietet. Auch eine Selensubstitution (im BASICA enthalten) kann das extrazellulär vorhandeneQuecksilber binden helfen – nicht jedoch das Depotquecksilber (welches sich intrazellulär befindet, also in den Organen!)

but_next.gif (1212 Byte)       but_back.gif (1222 Byte)       but_top.gif (1190 Byte)       but_home.gif (1252 Byte)                                

 

 
3.5 Symptome chronischer Quecksilbervergiftung 
(Schwermetallbelastung)

                            

          ZENTRALES NERVENSYSTEM:                                          ERKR. d. KOPFES, NACKENS, MUNDRAUMS
     Verwirrung
     Angst/Nervosität oft mit Atembeschwerden
     Unruhe  
     Übertriebene Reaktion auf Reize
     Furcht
     Emotionelle Instabilität
        ---> Mangel an Selbstkontrolle
        ---> Zornausbrüche mit gewalttätigem Verhalten
     Schüchternheit, Verlegenheit, Ängstlichkeit 
     Verlust des Erinnerungsvermögens 
     Unentschiedenheit
     Mentale Depression, Mutlosigkeit
     Verschlossenheit
     Selbstmord-Tendenzen 
     Taubheit u. Prickeln in Händen, Fingern, Zehen
     Koordinationsstörungen
     Erkrankungen der motorischen Neuronen (ALS)
     Multiple Sklerose      
    Zahnfleischbluten
     Alveolarer Knochenschwund
     Lockere Zähne
     Übermäßiger Speichelfluss
     Mundgeruch
     Metallischer Geschmack
     Gefühl v. Brennen u. Prickeln d. Lippen u. Gesicht
     Leukoplakie
     Stomatitis
     Geschwürsbildung an Gaumen, Zunge, Zahnfleisch
    akuter Schwindelanfall
     Chronischer Vertigo
     Klingeln im Ohr
     Hörschwierigkeiten
     Beeinträchtigung des Sprach- und Hörvermögens
     Glaukome
     eingeschränktes Dämmerungssehen

        AUSWIRKUNGEN AUF MAGEN-DARM-TRAKT                      KARDIO- VASKULÄRE AUSWIRKUNGEN 

    Nahrungsmittelunverträglichkeit (Milch, Eier)
     Magenkrämpfe, Colitis, Diverticulitis
     Chronische Diarrhoe
     Verstopfung
     Herzrhythmusstörungen
      Charakteristische EKG-Befunde
       ---> abnorme Änderungen im S-T-Segment
       ---> Unerklärbar hohe Triglyceride i. Serum
      unerklärbare Erhöhung  d. Cholesterinspiegels
      Abnormer Blutdruck (hoch oder niedrig)

                                IMMUNOLOGISCH                                                    SYSTEMISCHE  EFFEKTE

    Wiederholte Infektionen
     --->  viral oder fungal
     --->  mykobakteriell
     --->  Candida und andere Hefepilzinfektionen
    Krebs
    Autoimmun-Erkrankungen
    --->  Arthritis
    --->  Lupus erythematodes  (LE)
    --->  Multiple Sklerose (MS)
    --->  Skleroderma
    --->  Amyotrophe Atrophie (ALS)
    --->  Unterfunktion der Schilddrüse
    Chronische Kopfschmerzen
     Allergien
     Ernsthafte Hauterkrankungen
     Unerklärbare Reaktivität
     Zu niedrige Körpertemperatur
     kalte, klamme Haut, bes. Hände und Füße
     sehr starkes Schwitzen bes. in der Nacht
     unerklärbare sensorische Symptome u. Schmerzen
     unerklärbare Anämie ( G-6-PD-Mangel)
     Chronische Nierenerkrankung
     --->  nephrotisches Syndrom
     --->  Dialyse-Patient/in
     --->  Infektionen der Nieren
     Nebennierenerkrankungen
     Appetitverlust mit u. ohne Gewichtsabnahme
     Hypoglykämie

        Handbuch "Chronic Mercury Toxicity, New Hope Against an Epidemic Disease"  HL and Betty Queen, 1996
     

Man sieht, dass es sich um unspezifische Erkrankungen handelt, die  auf eine Beteiligung des autonomen Nervensystems zurückschließen lassen. Deshalb ist die Entgiftung so wichtig, weil eine Therapie erst nach Wiederherstellung der Regulation des Vegetativen Nervensystems wirk