Was sind NEUROTOXINE?
Neurotoxine sind
Substanzen, die eine starke Affinität zum Nervensystem des Säugetiers
haben. Sie werden von den Nervenenden aufgenommen und innerhalb der
Neuronen (Nervenfasern - ähnlich einem Schlauch)
weiter geleitet. Auf ihrem Weg zerstören sie die Vitalfunktionen der
Nervenzellen, wie zum Beispiel den axonalen Nährstofftransport (TUBULIN),
die mitochondrische Atmung sowie die genauen DNA- Daten.
Der Körper versucht ständig, die Neurotoxine über die vorhandenen
Ausscheidungswege zu eliminieren: über die Leber, die Nieren, die Haut
und die Atemluft. Die meisten Ausleitungsprodukte werden durch die
Gallenflüssigkeit in den Dünndarm geleitet und so über das
Verdauungssystem ausgeschieden. Wegen der lipophilen und neurotropen
Struktur der Neurotoxine werden die meisten jedoch über die Nervenenden
des Darmes in die Darmwände zurückresorbiert. Dieses enterische
Nervensystem besitzt mehr Neuronen als die Wirbelsäule. Vom Augenblick
der Aufnahme in die Darmschleimhaut stehen den Neurotoxinen vier
verschiedene Wege zur Verfügung:
Aufnahme durch die
Neurone (Nervenfasern) und über den axonalen Transport zur
Wirbelsäule (sympathische Neurone) oder zum Gehirnstamm (parasympathische
Neurone) -
und von hier aus zurück ins Gehirn.
Venöse
Aufnahme und über die Zentralvene zurück in die Leber.
Aufnahme
in das Lymphsystem und über den Duktus toracicus zur Subklavicular-Vene
und
damit in den übrigen Körper.
Aufnahme
durch Darmbakterien (hauptsächlich Candida) und durch das Darmgewebe.
Eine
unvollständige Liste von NEUROTOXINEN in der Reihenfolge ihrer
Bedeutsamkeit:
Schwermetalle
wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Aluminium,
Kobalt, Zinn
Biotoxine
wie Tetanustoxin, Botulinumtoxin (Botox), Ascariden-Zoxine
(von Darmparasiten), unspezifische Toxine von Streptokokken,
Staphylokokken,
Borrelien, Chlamydien, Tuberkulose, Mykosen und von
Viren erzeugte Toxine.
Biotoxine sind winzige Moleküle, die Schwefel und Stickstoff
enthalten.
Sie gehören
zur Gruppe der chemischen Botenstoffe, die von
Mikroorganismen benutzt werden,
um das Immunsystem des Patienten, sein
Verhalten und seine Essgewohnheiten zu
kontrollieren.
Xenobiotics
(vom Menschen erzeugte Umweltgifte) wie Dioxin, Formaldehyd,
Insektizide,
Holzschutzmittel, PCBs etc.
Konservierungsstoffe , Reizmitteltoxine
wie Aspartam (Süßstoff) und
Kosmetika,
Lebensmittelfarben, Fluoride, Methyl- und Propylparaben etc.
Nahrungsmittelfarbstoffe,
Emulgatoren, Geschmacksverstärker
Quecksilber hat in seinen verschiedensten
chemischen Zustandsformen einen
synergistischen und verstärkenden
Effekt auf alle anderen Neurotoxine. Sobald Quecksilber
entfernt wird,
beginnt der Körper auch damit, die anderen Neurotoxine auszuscheiden,
auch
wenn sie nicht direkt "angesprochen" werden.
Quecksilber wird von allen
Menschen mehr oder weniger gehäuft aufgenommen mit der Nahrung, mit dem Trinkwasser,
durch Auspuffgase und insbesondere durch die Zahnfüllungen.
Quecksilberaufnahme
(nach WHO)
Atemluft, Trinkwasser, Getränke 0,2 µg/Tag
Fische und Seetiere
2,3 µg/Tag (Methylquecksilber)
Andere Nahrungsmittel (Spritzmittel) 0,3 µg/Tag (anorganisches Quecksilber)
Zahnamalgam
3,8-21 µg/Tag (Quecksilberdampf)
Schwermetallaufnahme
auch durch:
Rauchen (Cadmium)
Metallverarbeitende Berufe (Staub und Dämpfe)
Malerei und Spritzlackiererei (Metalldämpfe)
Schwermetalle können im allgemeinen schlecht
bis gar nicht auf normalem Wege über die Niere oder über den Darm ausgeschieden werden
und werden somit irgendwo im Körper "deponiert". Wenn diese Stoffe im Blut
wären, würde sich der Körper selbst vergiften, da sich die weißen Blutkörperchen
verändern würden. Die Schwermetalle sind somit im Blut nicht (in der realen
Konzentration) nachweisbar, nur wenn sie mobilisiert werden.
Die größten Anreicherungen fand man (mit
radioaktiv markierten Schwermetallen bei Affen (1990/Dänemark)) in den Verdauungsorganen,
in den Kieferknochen und in den Nieren, aber auch Lunge und Gehirn
sowie Leber.
Da der Körper nicht in der Lage ist, die
Schwermetalle ohne fremde Hilfe auszuscheiden, werden die Organkonzentrationen noch
nach Jahrzehnten in unveränderter Höhe nachgewiesen!
Das
Amalgam nimmt unter den
Schwermetallen eine Sonderstellung ein, da das in ihm enthaltene Quecksilber und
das Zinn eine Besonderheit aufweist:
Erst seit kurzem ist man in der Lage, durch spezielle Färbemethoden
die Nervenfasern der
Autonomen Nerven (= Sympathikus und Parasympathikus)
darzustellen und weiß nun, dass:
die Grundspannung der Muskeln durch autonome Nervenfasern gesteuert
wird
(daher die zuverlässige Funktion der kinesiologischen Muskelteste)
alle
Endungen der normalen sensiblen Nerven eine e i g e n e Versorgung mit
autonomen
Nervenfasern besitzen. Diese produzieren hormonähnliche Stoffe
( = Endorphine), welche
die Schmerzempfindlichkeit der Nerven herabsetzen.
Ist diese Produktion gestört, ist die
Grundlage für chronische Schmerzen gelegt
und den damit eingeleiteten
"Teufelskreis".
Die
Neuronen der autonomen Nerven "ernähren " sich, indem sie Nähr-, aber
auch Giftstoffe von
ihren Nervenendigungen im Zwischenzellgewebe aufnehmen
und sie mittels eines
Transportstoffes (TUBULIN) zur Nervenzelle bringen (oft
über 1 m Länge!).
In den
autonomen Nerven werden die ANTITOXINE gebildet, die Gegengifte, die
für die körperliche
Abwehr nötig sind. Die aufgenommenen Giftstoffe
veranlassen über ein in der DNA
deponiertes Programm die Bildung der
Abwehrgifte. Diese werden dann durch die
Nervenendigung wieder
ausgeschieden ins Zwischenzellgewebe, von wo das Gift aufgenommen
wurde.
Dieses DNA-Programm kann durch die Neurotoxine zerstört
werden.
In den
Neuronen können auch Parasiten (z.B. Viren, Bakterien und Pilzsporen)
transportiert werden und zwar in beide Richtungen, so dass sich dadurch
Verbindungen
ergeben zwischen Erkrankungen der Nebenhöhlen, Mandeln,
Zähnen u. dgl., die sich in
unmittelbarer Nähe von Nervenganglien im Schädel
befinden und den inneren Organen und
der Wirbelsäule.
Quecksilber und Zinn haben als einzige Schwermetalle die Fähigkeit , zwar in
die autonome
Nervenfaser einzuwandern , hinter sich aber die Bildung des
Transportstoffes zu
zerstören.
Deshalb sind amalgamvergiftete Nervenfasern
zwar am Leben, sind aber
l a h m g e l e g t . Aus dieser
Tatsache ergibt sich folgendes Bild:
Durch eine (teilweise) - von der Schwere der Schädigung abhängige
- "Lahmlegung" der
autonomen Nerven werden auch Funktionen dieses Systems
gestört, was sich wie folgt
äußert:
Der Körper reagiert nicht mehr auf Reize, die das autonome
Nervensystem ansprechen,
wie:
Krankengymnastik
Massagen und Reizstrom
Schmerzmittel auf
biologischer Basis
Neuraltherapie
Akupunktur
(Akupunkturpunkte sind Ansammlungen autonomer
Nervenfasern)
Chirotherapie
Psychotherapie und
ähnliche Verfahren
Injektionen
der Prolotherapie ( Bänder werden v. vegetativen
Nervensystem
versorgt )
|
Die Wirkung all dieser Behandlungsmethoden beruht auf dem
Funktionieren des vegetativen
Nervensystems bzw. dessen Regulationsfähigkeit und des
Funktionierens der "sogenannten
körperlichen Abwehr".
Ist das System jedoch "blockiert", geht nichts
mehr oder nur ganz zäh. Homöopathie wirkt auch nur sehr, sehr langsam. Die
Elektroakupunktur-Teste sind schlichtweg f a l s c h, da auch sie auf dem Funktionieren
des autonomen Systems beruhen.
Durch die Unterbindung der autonomen "Schmerzhemmung"
ist der Entwicklung
chronischen Schmerzen Tür und Tor geöffnet. Da die Symptome sich entlang
der sog
Thermatome (= Wärmeregulationszonen des vegetativen Nervensystems) ausbreiten,
entstehen die sog. wandernden Beschwerden, die fälschlicherweise als Rheuma
gedeutet
werden.
Durch die Blockierung des autonomen Nervensystems wird auch die Bildung
von
Abwehrstoffen gehemmt, was zur Störung der körpereigenen Abwehr führt. Die
Folge:
Infektanfälligkeit, Dysbiose im Darm mit Verdauungsstörungen,
Durchblutungsstörungen
im Gehirn mit entsprechenden Folgen usf.
Nachweis einer Schwermetallbelastung bzw. Belastung mit Neurotoxinen:
Schwermetalle sind, wie schon oben
vermerkt, quantitativ nicht im Blut oder Urin nachweisbar. Durch sog. Belastungstests,
d.h. quantitativer Nachweis im Urin nach einmaliger DIMAVAL®- Gabe oder dem sog. Kaugummitest
bei noch vorhandenen Amalgamplomben wird lediglich die Fähigkeit der Niere untersucht,
nicht aber der Schwermetallgehalt im Körper.
Schwermetallbelastung = die durch
Schwermetalle verursachte Störung der Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems.
Anamnese:
Hatten Sie jemals Amalgamfüllungen? einen Zeckenbiss? etc.
Symptome:
Wie funktioniert Ihr Kurzzeitgedächtnis? Leiden Sie unter gefühllosen
Stellen, ungewöhnliche Sinneswahrnehmungen?
Labor-Test:
Metalle: Haare, Stuhl, Blut, Urin . Xenobiotics (Umweltgifte):
Biopsie des Fettgewebes, Blut, Urin.
Die sog. Haaranalyse weist zwar eine
evtl. krankhafte Ansammlung von SM in den Zellen nach, jedoch nicht , inwieweit diese den
Körper belasten. Sie könnte allerdings - zu Anfang oder am Ende einer
Ausleitungsbehandlung durchgeführt - die Effektivität der Behandlung anzeigen. Da
man jedoch die Wachstumszeit der Haare in die Berechnung mit einbeziehen
muss, würde
diese Methode die Behandlungszeit um Monate verzögern.
"Infraspinatus Respiratory Reflex"
(H.Philiber) und Autonome
Regulations-Diagnostik n.Klinghardt.
Bioenergetische Verfahren (KINESIOLOGIE)
Die Kinesiologie ist ein
spezifischer Test des autonomen Nervensystems. Vielerorts glaubt man auch mit Hilfe der
Elektroakupunktur nach VOLL oder anderen Testverfahren über Akupunkturpunkte die
SM- Belastung nachzuweisen. Wenn
man jedoch bedenkt, dass nach neueren Untersuchungen Akupunkturpunkte eine Ansammlung von
Endigungen sympathischer Nervenfasern darstellen (deren Funktion ja teilweise durch die
Schwermetalle blockiert sind - s.o.) dann ist die Aussage der oben
genannten Test wenig
zuverlässig.
Reaktion auf bisherige Therapieverfahren
Für meine Therapie ist einzig und
alleine maßgebend, ob SM die vegetative Funktion und damit die Therapierbarkeit für
Prolotherapie oder ähnliche Behandlungen oder für die Allergiebehandlung
beeinträchtigen oder nicht. Deshalb ist die Kinesiologie der für
mich einzige praktikable Nachweis einer Schmermetallbelastung. Sie ist schnell,
zuverlässig und preisgünstig.